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Chili – Der Fatburner zum schnellen Abnehmen

Chili - Der Fatburner zum schnellen Abnehmen

Was? Chili? Abnehmen?

Ja, ihr hört richtig, neusten wissenschaftlichen Studien zufolge erhöht Capsaicin (der scharf machende Stoff im Chili) die Thermogenese, die Wärmeproduktion im Körper um bis zu 25 Prozent. Durch den Anstieg der Körpertemperatur versucht unser Körper durch Schwitzen eine Kühlung herbeizuführen. Das verbraucht eine Menge an Energie und trägt somit zu einer erhöhten Fettverbrennung bei. Nach dem Verzehr unserer kleinen feurigen Freunde tritt der Effekt schnell ein und kann je nach Außentemperatur 30-90 min anhalten. Das gute Capsaicin bringt noch eine Reihe von anderen guten Eigenschaften mit:

  • es fördert die Durchblutung
  • es regt den Speichelfluss an, was zu einer schnelleren Aufnahme von Nährstoffen im Mund führt
  • es regt die Bildung von Magensäure an
  • es ist verdauungsfördernd
  • es schützt die Magen- und Dünndarmschleimhaut
  • es wirkt antibakteriell
  • es unterdrückt das Hungergefühl

Forscher der amerikanischen Purdue Universität untersuchten in einer Studie die bei einer Diät zuträglichen Eigenschaften von Capsaicin.

Für die Untersuchungen wurde handelsüblicher, Capsaicin enthaltender, Cayennepfeffer verwendet. Cayennepfeffer ist Pulver aus der getrockneten und gemahlenen Chilisorte Cayenne.

Zur Studie:

Es wurde 25 normalgewichtigen Studienteilnehmern, von denen 13 Personen scharfes Essen mochten und 12 Personen nicht, im Laufe von sechs Wochen täglich 0,3 g bis 1,8 g Cayennepfeffer nach persönlicher Tolerierbarkeit verabreicht.

Bei allen Testpersonen führte der Chiligenuss zur erhöhten Körperkerntemperatur und verstärkten Kalorienverbrennung durch einen erhöhten Kalorienverbrauch. Es hat sich gezeigt, dass der Chilikonsum den Appetit regulieren und die Kalorienverbrennung nach dem Essen steigern kann. Als diätische Maßnahme, die nicht viel Aufwand und Überwindung erfordert, könnte Chili ein wertvoller Helfer beim Gewichtsmanagement sein, sagte Prof. Mattes.

Es kommt noch besser!

Seit neustem steht die Chilipflanze im Focus der Wissenschaft. Capsaicin ist Wissenschaftlern seit einigen Jahren als antioxidative Waffe gegen Krebs bekannt. Eine Studie der britischen Nottingham University zeigte bereits 2007 das krebshemmende Potential dieser Substanz auf, die gezielt gegen krebserregende Giftstoffe im Körper vorgeht, ohne gesunde Zellen dabei zu schädigen.

Solche Erkenntnisse könnten erklären, weshalb Menschen in Ländern wie Mexiko und Indien, deren Ernährung seit 1000 von Jahren schon viel Chili enthält, seltener an Krebs erkranken. Im asiatischen Raum wird Chili (Capsaicin) in Form von Salben und Pflastern angewendet, des Weiteren wird der Wirkstoff der Chilischote traditionell bei Verdauungsschwäche, Kreislaufbeschwerden, Durchblutungsstörungen, Hautkrankheiten, Muskelschmerzen sowie als Aphrodisiakum empfohlen.

Wie ihr seht gilt einmal mehr, dass die Natur für jedes Leiden ein Kraut geschaffen hat. Chili kann in zahlreiche Speisen und Getränke integriert werden und so zu einer guten Hilfe bei jeder Diät oder Ernährungsumstellung werden. Deshalb hat der Chili in unserem Makkistyle-Prinzip einen wohlverdienten Platz unter den Top 10 im Ernährungsplan bekommen.

Mfg Stephan und Markus