Geschrieben am

Superfood Sprossen

Sprossen sind die jungen Pflanzen, die aus Samenkörnern gekeimt sind. Die Sprossen werden daher oft auch Keimlinge genannt. Die gängigsten Pflanzen zur Sprossenzucht sind:
Rotkohl, Brokkoli, Kresse, Rettich, Radieschen, Rucola, Senf, Erbsen, Linsen, Mungbohnen, Gerste, Alfalfa, Bockshornklee, Rotklee.

Sprossen sind optimalen Nährstofflieferanten und gerade in einer Diät oder Ernährungsumstellung sehr zu empfehlen. Die jungen Triebe der Samenkörner sind vollgepackt mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelemente. Sie sind reich an Vitamin B1, B2, C, E sowie Niacin. Auch Eisen, Kalzium, Magnesium und Zink sind enthalten. Sie enthalten auch die gute alte Folsäure. Folsäure ist ein Vitamin, das unser Körper nicht selbst herstellen kann. Daher muss es über die Nahrung in ausreichenden Mengen aufgenommen werden. Besonders in der Schwangerschaft spielt das Vitamin eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des ungeborenen Babys.

Des weiteren benötigt unser Körper Folsäure für das Zellwachstum, die Zellteilung und für die Blutbildung. Sprossen sind reich an Folaten. Zudem fördern sie durch ihren hohen Anteil an Ballaststoffen die Verdauung. Ballaststoffe dienen der nützlichen Darmflora als Ernährungsgrundlage. Ein Großteil des Immunsystems sitzt im Darm. Somit stärken Sprossen auch die Immunabwehr. Das absolute Highlight unter den Sprossen stellen die Sprossen der Brokkolipflanze dar. Sie enthalten in großen Mengen Sulforaphan, ein Senföl. Sulforaphan wirkt aggressiven Tumorstammzellen entgegen und dient somit der Krebsprävention.

Das Gute: jeder kann leicht seine Sprossen das ganze Jahr über auf der Fensterbank ziehen. Auch wir setzen in unserem Makkistyle-Prinzip Ernährungsplan auf die kleinen Kraftpakete. Fazit: geringer Aufwand bei maximalem Nutzen!
Mfg Stephan und Markus

Eine Auswahl an Sprossen zum selber ziehen findet Ihr  >>>  Hier