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Zucker

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In den letzten beiden Beiträgen hatte ich bereits Wasser und Salz ausgetauscht. Heute kommt der handelsübliche raffinierte Zucker dran. Dieser wandert schnellstens in den Abfalleimer und wird durch Xylitol (bekannt als Birkenzucker) ersetzt. Wer es wirklich ernst meint, sollte diese Veränderung im Haushalt sofort durchführen.

Wichtige Hintergrundinfo´s zu raffinierte Zucker:

Der Konsum von raffiniertem Zucker ist schon bei vielen zur täglichen Sucht geworden. Ob im Kaffee oder Tee, Brot und Brötchen, Süssigkeiten, Dosenobst, Kuchen, Kekse und natürlich auch in vielen Getränken wie Eistee´s und Softdrinks. Dem nicht genug, denn suchen wir im Supermarkt weiter, dann finden wir Zucker auch in Jogurt, Fertiggerichten, Saucen und Konservenbüchsen. Dadurch kommt ein deutscher Bürger schnell mal auf ca. 38 - 42 Kilogramm reinen Zucker pro Jahr.

Klar, dass das früher oder später zur Fettleibigkeit führt. Gesundheitliche Problemen gibts dann meißt noch gratis oben drauf. Da man Zucker verschiedene Bezeichnungen geben darf, sieht es auf den ersten Blick nicht sehr Zuckerhaltig in den Regalen aus. Einige Beispeile sind: Saccharose oder Glucosesirup. Industriezucker bleibt raffiniert, egal ob es sich um Traubenzucker, auch Glucose genannt - oder Fruchtzucker, dann Fructose genannt, handelt, oder auch Malzzucker/Maltose und Milchzucker/Laktose. Alle diese Zuckerarten beeinträchtigen (wissenschaftlich bewiesen) die Leistungsfähigkeit des Immunsystems. Die Verarbeitung im Körper ist nicht sehr optimal, da keine Mineralien, Vitamine oder  Ballaststoffe im Zucker vorhanden sind. So muss der Körper die Begleitstoffe zur Verarbeitung aus den Körpereigenen Vorräten beziehen. Das hat schnell einen ständigen Mineralstoffmangel zur Folge.

Haarausfall, schnellere Falten, Augenschwäche, kariöse Zähne oder Fettsucht kommen mit den Jahren schnell zustande. Ernährt man sich weiter so, kommen im höheren Alter noch Diabetes, Multipler Sklerose, Asthma, Osteoporose, Arthritis und Herzerkrankungen neben einer zerstörten nicht mehr gesunden Darmflora hinzu.

Ein paar Beispiele zum Thema Zucker die interessant sein könnten:

  • 1,5 Liter Cola-Getränk enthält im Schnitt bis zu 56 Stücke Zucker
  • in 400 Gramm Nutella machen sich 28 Stücke Zucker breit
  • Fruchtjoghurts mit 150 Gramm enthalten rund acht Stücke Würfelzucker
  • in einer Kugel Eis stecken 3 Stücke Zucker drin
  • 0,75-Liter-Flasche Orangensaft enthält ca. 25 Stück Zucker (als Fruchtzucker)
  • im normalen Supermarkt-Müsli stecken pro 100 Gramm rund acht Stücke Zucker
  • in 500 Gramm Leberwurst sind 6 Würfel Zucker enthalten
  • Marmelade (industriell produzierte) besteht meißt aus bis zu 75% aus Zucker

Fazit:

Es ist also generell sehr schwer Zucker zu vermeiden. Zumindest wenn man ganz  normal im Supermarkt einkaufen geht. Da enorm viele Produkte Zucker enthalten, oft auch von denen man es nicht gleich von Anfang an gedachte hätte. Trotzdem ist das ganze nicht aussichtslos. Man sollte einfach bewusster darauf achten und als Haushaltszucker kann ich folgende Alternativen bedenkenlos empfehlen: Xylitol (wofür ich mich ersteinmal entschieden hab) Kokosblütenzucker, Melasse oder original Stevia.

 

Unsere Empfehlungen:

Xylitol

Kokosblütenzucker

Melasse

Stevia