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Es wurde ein Schalter im Gehirn entdeckt, der die Fettverbrennung reguliert?!

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Wissenschaftler haben einen molekularen Schalter im Gehirn entdeckt, der die Fettverbrennung reguliert – dies könnte eine Möglichkeit bieten, die Gewichtszunahme nach einer Diät zu kontrollieren.

Die Forscher der Monash University haben einen molekularen Schalter im Gehirn identifiziert, der die Fähigkeit des menschlichen Körpers, Fett zu speichern, kontrolliert. Dieser wirkt vor allem nach längerer "Hungersnot" oder einem Gewichtsverlust.  Er setzt einen Prozess in Gang, der dem Yo-Yo-Effekt zugrunde liegt, bei welchem wir das verlorene Gewicht nach einer Diät sehr schnell wiedererlangen.

In der Lage zu sein, diesen Schalter zu kontrollieren, könnte eine Therapie für Fettleibigkeit und andere Stoffwechselstörungen wie Typ-2-Diabetes sein.

Das wundersame Protein Carnitin-Acetyltransferase

Associate Professor Zane Andrews und seine Kollegen vom Monash Biomedicine Discovery Institute haben ein Protein,  genannt Carnitin-Acetyltransferase (Crat), in hungerverarbeitenden Gehirnzellen von Mäusen identifiziert, das die Fettspeicherung nach einer Diät reguliert. Diese Ergebnisse wurden heute in der internationalen Zeitschrift Cell Reports veröffentlicht.

Wenn wir hungern (oder evolutionär, wenn es eine Hungersnot gibt), verbrennen unsere Körper mehr Fett, um genügend Energie zu liefern. Aber gleichzeitig kämpfen unsere Gehirne, um Energie zu sparen, und sobald wieder Nahrung verfügbar ist, wechselt der Körper vom brennenden zum speichernden Fett und verwendet stattdessen aufgenommene Kalorien aus der Nahrung. Das internationale Forschungsteam entdeckte das Crat-Protein und züchtete eine Maus, die dieses Protein genetisch ausgeschaltet hatte. Solche Mäuse, wenn sie nach einem Fasten gefastet oder gefüttert werden, verbrauchen ihre Fettreserven mit einer größeren als der normalen Rate.

Für das Gehirn sind Diäten Hungersnöte!

Laut Associate Professor Andrews können wiederholtes Diäten oder Yo-Yo Diät zu Gewichtszunahmen führen, da das Gehirn diese Diäten als kurze Hungersnöte interpretiert und die Person dazu auffordert, mehr Fett für zukünftige Engpässe zu lagern. Zum ersten Mal wurde das Crat-Protein in hungerverarbeitenden Gehirnzellen als der Schalter identifiziert, der den Körper anweist, das verlorene Gewicht durch erhöhte Fettspeicherung zu ersetzen.

"Manipulieren dieses Proteins bietet die Möglichkeit, das Gehirn zu betrügen und nicht das verlorene Gewicht durch erhöhten Appetit und Fettspeicherung zu ersetzen", sagte Associate Professor Andrews.

 

"Indem wir dieses Protein regulieren, können wir sicherstellen, dass die durch die Ernährung hervorgerufene Gewichtsabnahme erhalten bleibt, anstatt sich zurückzuschleichen."

 

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Quelle: www.sciencedaily.com